23. Jänner 2026, 15.30 Uhr ifk Arkade, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien & Online
Moritz Matschke, Anna Pech und Georg Pöchhacker laden zum Vortrag im Zuge der ifk Tagung.
Ob im Kontakt mit Eltern, Lehrer*innen oder an der Supermarktkassa
– das Alter strukturiert unser soziales Miteinander. Besonders in
jungen Jahren entscheidet das bloße Zählen von Lebensjahren
darüber, was Menschen dürfen oder (noch) nicht dürfen. Doch eine
Kultur des Alterns erschöpft sich nicht im Blick auf Zahlen: Wie »jung
bleiben« oder »älter werden« erlebt wird, hängt wesentlich von
individuellen Lebensumständen und gesellschaftlichen Erwartungen
ab. Um mehr über ihre Kultur des Alterns zu erfahren, haben wir mit
einer Gruppe junger Forscher*innen eigene Fragestellungen
entwickelt und gesellschaftliche Altersnormen hinterfragt: Wie
denken junge Menschen über das Alt-Werden und welche neuen
Perspektiven eröffnen sich, wenn ihre Sichtweisen den
Ausgangspunkt bilden? Wer oder was wird hier oder dort wie älter?
Die Ergebnisse der gemeinsamen Forschung werden im Rahmen der
Tagung im Jänner von den jungen Teilnehmer*innen selbst
präsentiert.