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Co.Lab Erinnerungsarbeit • ästhetisch-politische Praktiken


"Ich habe keine Träume mehr gehabt" © Shari Keplinger

In diesem Forschungslab sollen neue_re Formen des Erinnerns, die Veränderungen der Erinnerungskultur durch Digitalisierung, künstlerische Auseinandersetzungen sowie wilde Formen des Erinnerns untersucht werden, es soll aber v.a. über künftige Möglichkeiten des Erinnerns diskutiert und spekuliert werden. Dabei soll das Verständnis von Erinnerungskultur, das sich bislang vor allem auf die Verbrechen im NS fokussiert hat, erweitert werden um Orte, Praktiken, Widerstände, Opfer, Täter_innen rechter und rassistischer Gewalt, (schwierige) Erinnerungsfiguren und -orte der Nachkriegszeit, andere Genozide in der Moderne sowie der Gewalt gegen Frauen* und LGBTIQ. Das bedeutet auch, die Intersektionalisierung der Erinnerungskulturen stärker in den Blick zu nehmen, theoretisch und analytisch zu erfassen und im Kontext von gender, xxx_abilitiy sowie postcolonial studies zu diskutieren.


NS-Geschichte im Rinnstein. Comics als Medium der Erinnerung
Tagung an der Kunstuniversität Linz vom 4. bis 5. Mai 2023
des Co.Lab Erinnerungsarbeit · ästhetisch-politische Praktiken sowie des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim

Siehe auch die Tagung „Grau in Grau“, die 2017 an der Kunstuniversität Linz stattgefunden hat sowie die dazugehörige Publikation.

© Florian Voggeneder, 2020 "Wie erinnern?" Installation, 2020

Leitung

Univ.-Prof. Dr.phil. Angela Koch
T: +43 676 84 7898 581
angela.koch@kunstuni-linz.at

Kontakt

Univ.-Ass. Mag. Wiltrud Katherina Hackl
T: +43 676 84 7898 2334 
wiltrud.hackl@kunstuni-linz.at

Standort

Kunstuniversität Linz
Institut für Medien
Abteilung Ästhetik und Pragmatik audiovisueller Medien 
Domgasse 1
4020 Linz | Austria