7. März 2026, 19.00 Uhr Ars Electronica Center, Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz
Die Abteilung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst lädt zur Performance.
Im Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung entstand der Internationale Frauentag schon in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg und seither wird er jährlich am 8. März gefeiert. Zum Weltfrauentag 2026 setzt auch das Ars Electronica Center wieder ein Zeichen und beteiligt sich am öffentlichen Diskurs.
Auch an der Grenze zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Dass ihr Engagement und ihre öffentliche Sichtbarkeit den Fortschritt in Richtung Gleichstellung und mehr Gerechtigkeit vorantreiben können, hat die Geschichte gezeigt. Der Gender Gap ist in den vergangenen Jahren kleiner geworden. Dennoch: es gibt nach wie vor viel zu bewegen!
Das Bündnis 8. März, Vereine und Künstler*innen haben sich zusammengeschlossen, um am 7. März ein Zeichen zu setzen. Unter anderem auch Ariathney Coyne. Sie ist Künstlerin an der Abteilung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst und wird am 7. März im Deep Space ihre Performance “Love Letters” zeigen. Das vollständige Abendprogramm ist hier zu finden.
Love Letters ist eine fortlaufende Performance, die von Bewegung, Sprache und audiovisuellen Elementen getragen wird. Mit zwei Stimmen, aber einem Körper wird der innere Dialog der Darstellerin hörbar und enthüllt die Geschichte eines Liebesbriefes und seines Verschwindens. Dabei entsteht eine spielerische Dokumentation dessen, wie es sich anfühlt, ein Mensch zu sein. Tanz, komödiantische Dialoge, melancholische Melodien und visuelle Elemente werden zu einer Collage zusammengefügt, um Ihnen eine Sammlung von Liebesbriefen zu präsentieren: Love Letters (in a Deep Space)
Ariathney Coyne ist Tänzerin, Performerin und Medienkünstlerin mit einem Hintergrund in Neurowissenschaften. Ihre künstlerische Arbeiten sind von Natur aus transdisziplinär, wobei ihre Praxis in Bewegung, generativen Visualisierungen, Klang und Schrift verwurzelt ist. Sie blüht in kollaborativen und forschungsorientierten Umgebungen auf und lässt sich von Neugier, Improvisation und der subtilen Kunst des Scheiterns leiten.