Im Rahmen der Sponsions- und Promotionsfeier am 26.6.2009 wurden folgende Preise verliehen:
Diözesankunstpreis an Mag. Karin Fisslthaler (Absolventin der Studienrichtung Bildende Kunst/Bereich Experimentelle Gestaltung) für ihre Diplomarbeit "Imaging Machine"
Jury: Mag. Anneliese Geyer, Dipl.-Ing.Dr. Romana Ring, O.Univ.Prof.MMag. Wolfgang Stifter
Das Filmprojekt "Imaging Machine" von Karin Fisslthaler überzeugte die Jury aufgrund des schlüssigen Konzeptes, der dichten Bildsprache und des stark imaginativen Ansatzes. Die künstlerische Arbeit verbindet sich auf ideale Weise mit assoziativen, abstrakten und symbolischen Ebenen und stellt, losgelöst von der filmischen Vorlage, den menschlichen Gestus in den Vordergrund.
www.karinfisslthaler.co.nr
Kunstpreis der Arbeiterkammer OÖ an Mag. Wolfgang Bretter (Absolvent der Studienrichtung Bildende Kunst/ Bildhauerei - transmedialer Raum) für seine Diplomarbeit "Gefüllte Leere"
Jury: Mag. Elfriede Sonnberger, Andreas Nöhmayer
"Mag. Wolfgang Bretter hat in seiner ausgezeichneten Arbeit „Gefüllte Leere“ aus durchsichtigen „Kunststoffpolstern“ eine begehbare Skulptur im öffentlichen Raum geschaffen.Das Blasengebilde als Bild einer Zelle, eines Gedankens - einer Gedankenblase - verdichtet sich zu einer Gedankenkette und schafft einen neuen Raum. Unser ganzer Lebensraum kann als Blase beschrieben werden. Durch Bereiche wie Beruf, Freizeit und Privat entsteht eine vernetzte Struktur des Alltags, in der wir uns bewegen. Die Blasenskulptur versinnbildlicht zudem Vernetzungen und Prozesse unserer Informationsgesellschaft. Die einfache und klare Umsetzung eines komplexen Themas mit vielen Interpretationsmöglichkeiten, die Begegnung mit sich selbst und die sinnliche Erfahrung der Skulptur überzeugten die Jury."
Forum-Stipendium (gesponsert von der Raiffeisenlandesbank OÖ) an Stephanie Mold (Studierende der Bildenden Kunst/Bereich Malerei und Grafik) für "Workcamps"
Jury: Silvia Eiblmayr, Wolfgang Pauzenberger, Markus Schinwald
"Der Antrieb für Steffi Mold’s Vorhaben ist ein kritischer und vor allem ein spürbar forcierter. Für eine künstlerische Arbeit keine schlechten Voraussetzungen. Selbst-Erfahrungen in einem sogenannten ‚Workcamp’ werden zudem eine Auseinandersetzung garantieren, die nicht nur den Blick von Außen dokumentiert, sondern die auch die inneren ‚Ausnahme-situationen’ solcher sozialen Engagements - an den unterschiedlichsten Orten in Europa und Afrika - offen legt. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass sie nicht davor zurückschreckt, möglicherweise selbst voll und ganz involviert zu werden. Diese offensichtliche Bereitschaft zum persönlichen Risiko deckt sich absolut mit dem experimentellen Anspruch des Projektes und wird belegt durch ihre bisherigen Arbeiten.
Nicht immer erzeugt der Umstand, dass zu Beginn mehr Fragen gestellt als Antworten gegeben werden, ein Gefühl der Sicherheit - hier ist das aber irgendwie der Fall: ein spannendes Ende ist vorgezeichnet, nicht allein durch unsere Neugier."
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