laufende Ausstellung seit Ende Februar Posthof, Posthofstraße 43, 4020 Linz
Das Ausstellungsprojekt der Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst und Posthof Linz, geht mit "Linienfeld" von Holunder Heiß in die nächste Runde.
"Art meets Posthof" (A.M.P) ist ein multidisziplinäres Ausstellungsprojekt im Posthof nach einer Idee von Sala Apolo Barcelona in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz, Abteilung für Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst unter der Leitung von Prof. Joachim Smetschka, das die Beziehung zwischen Popkultur und Kunst mit den Augen internationaler Künstler*innen betrachtet. Nach [mur mur] von Lynn Mayya hat nun der Wiener Medienkünstler Holunder Heiß mit "Linienfeld" das zweite Objekt für die temporäre Sammlung entwickelt.
Die Kunstgalerie und der Club haben schon immer in ständigem Gegensatz zueinandergestanden: Während die eine mit Beobachtung und Stille assoziiert wird, steht die andere eher für Unruhe und Chaos. Beide sind jedoch Plattformen für den persönlichen Ausdruck sowohl der Kunstschaffenden als auch der Rezipient*innen, die emotionale und immersive Erfahrungen schaffen. Der Schnittpunkt zwischen Konzert- und Kunstwelt, die so eng miteinander verbunden sind, ist genau das, was den Veranstaltungsort dazu veranlasst, ein Projekt zu schaffen, das dazu beiträgt, die Verbindungen zu stärken und diese Realitäten als Ganzes zu erleben.
Zu diesem Zweck öffnet nun auch der Posthof seine Türen für Kunstschaffende verschiedener Disziplinen auch jenseits von Musik, sowohl für renommierte als auch für junge, aufstrebende Talente, wobei eine lokale und gleichberechtigte Vertretung das Rückgrat bildet. Ihre Werke werden über mehrere Monate ausgestellt, so dass das Publikum, das den Veranstaltungsort besucht, sie während der Konzerte und Clubsessions genießen kann.
Um das Projekt in Linz zu entwickeln und zu koordinieren, ist der Posthof wiederum eine Kooperation mit der an der Kunstuniversität Linz beheimateten Abteilung für Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst unter der Leitung von Prof. Joachim Smetschka eingegangen. Dadurch kann die Idee von A.M.P unterstützt werden, indem zwei sich ergänzende Welten und ihre jeweiligen Künstler*innen, ihr Publikum, ihre Arbeitsweisen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einem klaren Vorteil zusammenfinden: der Stärkung der lokalen Kultur.
Seit Ende Februar ist "Linienfeld" von Holunder Heiß zu sehen, eine interaktive Rauminstallation, die sich mit generativ erzeugten Feldern aus Linien und Partikeln beschäftigt.
Informationen zur aktuellen Ausstellungs sind hier zu finden.