20. Mai: 17.00 bis 20.30 Uhr (inkl. Pause) Bruno-Marek-Allee 5/1, 1020, in der Hauswirtschaft, Flexraum 4
Workshopleitung: Sybille Bauer-Zierfuß @byllilicious (Filmemacher*in, Medientheoretiker*in, Philosoph*in)
Anmeldung (begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl!) unter office@mabacher-award.com
Dieser 3-stündige, interaktive Workshop basiert auf dem Forschungsgebiet der Vortragenden Dr.in Sybille Bauer-Zierfuß. Während ihres Doktoratsstudiums der Philosophie betrachtete sie in ihrer Dissertationsschrift mit dem Titel „Autismus in Medien. Repräsentation, Marginalisierung und Epistemische Wirkungsweisen“ folgende Aspekte, die auch als Grundlage für diesen Workshop fungieren.
Das Abstract beschreibt unter anderem wie folgt: „Öffentliche Diskurse debattieren über eine ‚Autismus-Epidemie‘. Tatsächlich steigen die Autismus-Diagnosen und mediale Darstellungen dessen ebenso. Beispielsweise entstand das Phänomen ‚Autismus-TikTok‘, beziehungsweise integrieren fiktionale sowie non-fiktionale TV-Serien autistische Protagonist*innen. Bisherige Studien brachten jedenfalls hervor, dass Medienrepräsentationen maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung von autistischen Menschen beeinflussen.“ (Bauer-Zierfuß, 2025, Dissertationsschrift, DieAngewandte, https://phaidra.bibliothek.uni-ak.ac.at/detail/o:75270)
Der Workshop hat das Ziel einen Raum für Diskurs zu schaffen, sowie das gemeinsame Analysieren von medialen Beispielen, in denen Autismus dargestellt wird. Dabei sollen folgende Fragen besonders mitgedacht werden:
Wie reproduzieren Medien (intersektional) unterdrückend wirkende Mechanismen? Inwiefern können sich mediale Darstellungen auf die Realitäten von Autist*innen auswirken und mit welchen Folgen? Wie könnte ein gerechtes Filmemachen – auf Produktions- und Bildebene – aussehen? Inwiefern kann man sich als Filmemachende*r aber auch als Konsument*in in Reflexion darüber üben, ob man selbst internalisierte Vorurteile auf Erzähltes projiziert oder solche in die eigene Arbeit einwebt?
https://www.instagram.com/p/DXHJZDIiC39/