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Nora Mészáros MA

Universitätsassistenz am VALIE EXPORT Center

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

  • Alternative Kunst in Zentral-/Osteuropa während des Sozialismus
  • Performancekunst
  • Feministische und queere Theorien
  • Transgender Studies

AKTUELLE PROJEKTE

Performing Alternatives: 1980s Performance Art and Film in Central and Eastern Europe

KURZVITA

Nora Mészáros absolvierte das Bachelor- und Masterstudium der Kunstgeschichte an der Universität Wien (2016-2024). Gegenstand der Masterarbeit war El Kazovszkijs Performancereihe Dzsan-Panoptikum (1977-2001), das aus einer trans* und queer-feministischen Perspektive als ein queeres, performatives Archiv interpretiert wurde. Während der Studienzeit übernahm Nora Mészáros begleitend zu diversen Seminaren die Tutoriumsleitung. 2021-2022 erfolgte ein Erasmus-Aufenthalt an der Eötvös Lóránd Universität in Budapest, das das Interesse an der Kunst Zentral-/Osteuropas während des Sozialismus weckte. Seit 2019 studiert Nora Mészáros Gender Studies an der Universität Wien und unterzieht in der Masterarbeit frühe Arbeiten von Orshi Drozdik, Judit Kele und El Kazovszkij einer queer-feministischen Neubetrachtung. Im PhD-Projekt widmet sich Nora Mészáros performativen Arbeiten verschiedener Gruppierungen der alternativen Kunstszene sowie diverser Subkulturen im spätsozialistischen Zentral-/Osteuropa, die sich dem Theatralen, Karnevalesken und der Travestie zuwenden und Formen der Gemeinschaftsbildung und Solidarität praktizieren. Die Verstrickung kunsthistorischer Analyse mit queer-feministischen Theorien und den Transgender Studies begleitet Nora Mészáros‘ Forschung und Lehre als Universitätsassistenz am VALIE EXPORT Center seit 2025.