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AUSSTELLUNG

A.M.P - Art meets Posthof #2

Ab Ende Februar 2026 Posthof, Posthofstraße 43, 4020 Linz

Die Abteilung für Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst und der Posthof Linz laden zum gemeinsamen Ausstellungsprojekt.

"Art meets Posthof" ist ein multidisziplinäres Ausstellungsprojekt im Posthof, das die Beziehung zwischen Popkultur und Kunst mit den Augen verschiedener internationaler Künstler:innen betrachtet. Seinen Ursprung hat diese Idee in Barcelona im Club- und Konzerthaus Sala Apolo, wo "Art Meets Apolo" seinen Ursprung hat. Im Rahmen von Liveurope hat die legendäre Venue der Katalanischen Hauptstadt das Projekt gemeinsam mit dem Posthof weiterentwickelt.

Die Kunstgalerie und der Club haben schon immer in ständigem Gegensatz zueinandergestanden: Während die eine mit Beobachtung und Stille assoziiert wird, steht die andere eher für Unruhe und Chaos. Beide sind jedoch Plattformen für den persönlichen Ausdruck sowohl der Kunstschaffenden als auch der Rezipient:innen, die emotionale und immersive Erfahrungen schaffen. Der Schnittpunkt zwischen Konzert- und Kunstwelt, die so eng miteinander verbunden sind, ist genau das, was den Veranstaltungsort dazu veranlasst, ein Projekt zu schaffen, das dazu beiträgt, die Verbindungen zu stärken und diese Realitäten als Ganzes zu erleben.

Zu diesem Zweck öffnet nun auch der Posthof seine Türen für Kunstschaffende verschiedener Disziplinen auch jenseits von Musik, sowohl für renommierte als auch für junge, aufstrebende Talente, wobei eine lokale und gleichberechtigte Vertretung das Rückgrat bildet. Ihre Werke werden über mehrere Monate ausgestellt, so dass das Publikum, das den Veranstaltungsort besucht, sie während der Konzerte und Clubsessions genießen kann.

Um das Projekt in Linz zu entwickeln und zu koordinieren, ist der Posthof wiederum eine Kooperation mit der an der Kunstuniversität Linz beheimateten Abteilung für Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst unter der Leitung von Prof. Joachim Smetschka eingegangen. Dadurch kann die Idee von A.M.P unterstützt werden, indem zwei sich ergänzende Welten und ihre jeweiligen Künstler:innen, ihr Publikum, ihre Arbeitsweisen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einem klaren Vorteil zusammenfinden: der Stärkung der lokalen Kultur. 

Wann: Ab Ende Februar

Wo: Geöffnet ist die Ausstellung jeweils vor und nach Veranstaltungen im Großen Saal im Großen Saal im Posthof, Posthofstraße 43, 4020 Linz

Linienfeld, Rauminstallation, 2026 © Holunder Heiß (AT)

"Linienfeld" ist eine interaktive Rauminstallation, die sich mit generativ erzeugten Feldern aus Linien und Partikeln beschäftigt.

Durch die ungewöhnlichen Proportionen des LED-Wall-Streifens entsteht ein Feld aus Linien und Mustern im Raum. Diese Linien werden sowohl durch vom Künstler definierte Parameter gesteuert und permanent neu generiert als auch durch die Interaktion der Rezipient:innen beeinflusst. Dadurch entstehen immer neue zufällige und doch rhythmische sich wiederholende Muster über den Köpfen der Betrachter:innen. Im Mittelpunkt steht dabei die räumlich-visuelle Wahrnehmung sowie die persönliche Einflussnahme der Rezipient:innen.

Holunder Heiß | ...ist ein Medienkünstler, der sich vorwiegend an der Schnittstelle zwischen Technik und Kunst bewegt. Dabei ist immer eine starke Fokussierung auf die unverzichtbare Komponente "Mensch" gegeben. Die Interaktion und das Erleben seiner künstlerischen Arbeiten sind fast immer wesentliche Bestandteile seines Schaffens. Holunder Heiß wurde in Innsbruck geboren, lebt in Wien und absolvierte den Studienzweig Digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er ist seit 2016 im Team der Studienrichtung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst an der Kunstuniversität Linz als Senior Artist tätig. An der Kunstuniversität liegt sein Fokus in der Erforschung und Lehre von interaktiven multimedialen Räumen und Objekten.

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