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PRESSEAUSSENDUNG

Ministerin Holzleitner und Expertinnen von FIFTITU% debattierten zu Macht, Kunst und Gleichstellung an der Kunstuni Linz

Pressemitteiliung vom 10. März 2026

Frauen prägen Kunst und Kultur – als Künstlerinnen, Kulturarbeiterinnen, Forscherinnen und im Publikum. Und doch sind Entscheidungsmacht, Unterstützung und Sichtbarkeit weiterhin ungleich verteilt. Was braucht es, damit Gleichstellung im Kunst- und Kulturbereich endlich Realität wird? Welche Strukturen müssen sich verändern? Und wie kann feministische Kulturpolitik aussehen?

Diesen Fragen widmeten sich FIFTITU%, die feministische Vernetzungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur, am Montagabend mit Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sowie Expertinnen aus Kunst und Kultur in einem der Glashörsäle an der Kunstuniversität Linz. Zur Sprache kamen dabei Machtverhältnisse, Sichtbarkeit, Arbeitsbedingungen und die Frage, wie Kunst als demokratische Praxis gestärkt werden kann.

Dazu Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner: "Kunst und Kultur sind immer ein Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Feministische Kulturpolitik bedeutet auch, diese Strukturen zu hinterfragen und gleiche Chancen für alle zu schaffen. Gemeinsam werden wir die Rahmenbedingungen für Künstler*innen und Kulturschaffende durch stärkere Verankerung von Gender Budgeting bei der Fördervergabe, Frauenförderpläne und der konsequenten Umsetzung von Gewaltschutzmaßnahmen, verbessern.“

Ein Abend mit FIFTITU% und Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, an dem über Macht, Kunst und Gleichstellung in einem der Glashörsäle an der Kunstuni Linz debattiert wurde. Auf dem Podium (v. li. n. re.): Karin Fisslthaler, Bildende Künstlerin, Filmemacherin und Musikerin, Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge, Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung, Abena Carty-Pinner (Moderation), Frauenbeauftragte der Stadt Linz, Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Adriana Torres Topaga, Künstlerin, Expertin für Widerstandspraxen und dekolonialen Perspektiven, und Daniela Koweindl, Kulturpolitische Sprecherin der IG Bildende Kunst.

© Vio Wakolbinger

© Vio Wakolbinger