Elisa Bischof, Gerald Brunner, Magdalena Hopfner,
Philipp Steiner, Martin Zierer
Kooperationsprojekt, 2012
die Architektur
2012 bietet der wärmepol nicht nur köstliche Getränke und Speisen in gewohnter Bioqualtiät, sondern auch eine Bühne für Musiker und Künstler jenseits des Mainstreams, die sich in ihren Werken so gar nicht auf Weihnachten beziehen.
Martin Zierer, Sprecher der Projektgruppe 2012: "Die meisten Künstler kommen aus dem Umfeld der Studierenden oder von der Bruckneruniversität Linz. Einige Musiker reisen aber auch extra aus Wien an. Wir zahlen ihnen die Anfahrt und sie freun´ sich, dass sie einmal vor einem anderen Publikum spielen können. Das war schon von jeher Teil der Philosophie des wärmepols. Es ist uns aber erst in den vergangenen beiden Jahren gelungen, dieses Vorhaben umzusetzen."
Für die Eröffnung involvierte das Projektteam 2012 sogar eine Gruppe junger Schauspieler/innen. Studierende der Bruckneruni Linz performten in orange-rot-violetten Gewändern mit orange-rot-violetten Wollfäden, die das wärmepol Team zuvor an beiden Brückenkopffassaden angebracht hatte. Die Fäden wurden dann von den Schauspielstudenten wortlos an und in den Brückenkopfgebäuden herumgesponnen. Immer wieder versuchten sie dabei Besucher daran mitzuwirken zu lassen, indem sie ihnen die Fäden in die Hände legten.
Martin Zierer: "Für uns ist der Wollfaden Ausdruck von Wärme, etwas Sinnlichem und Besinnlichkeit. Spinnen, Vernetzen, sich zu verbinden oder in etwas zu verstricken - einfach an diesem Sinnbild teilzuhaben und unsere Philosophie dahinter begreifen lernen, das war das Ziel dieser Aktion."
Die Einnahmen kommen übrigens, so wie bisher, den Studierenden der Architektur zugute, sind aber zweckgebunden und werden auch weiterhin für Bauprojekte in Entwicklungsländern eingesetzt (Anreise der Studierenden). Brandaktuell ist das Projekt "Dorfentwicklungsplan für eine Lepradorf", das die Studierenden gerade in Indien umsetzten.
Kooperationspartner 2012
fab - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung