Der Professor-Hilde-Goldschmidt-Preis 2025 würdigt das Werk der in Hall geborenen Künstlerin Janine Weger.
Der am 23. April 2026 im Museum Kitzbühel verliehene Preis ging an die in Hall geborene und in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Janine Weger. Die Jury unter dem Vorsitz von Gert Ammann sowie Günther Dankl, Martin Hochleitner, Edelbert Köb und Marion Piffer Damiani entschied einstimmig.
Weger studierte Malerei an der University for the Creative Arts in Canterbury sowie TransArts an der Universität für angewandte Kunst Wien. In ihrer interdisziplinären Praxis verbindet sie Malerei, Performance, Video und Installation. Sie kann bereits auf zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und Preise verweisen.
Der Goldschmidt-Preis wird von der gleichnamigen Stiftung vergeben, die auf eine testamentarische Verfügung der Malerin Hilde Goldschmidt (1897–1980) zurückgeht, die auch in Kitzbühel lebte. Der Preis wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen.
Janine Weger, Universitätsassistentin an der Visuellen Kommunikation, ist bildende Künstlerin und arbeitet an den Schnittstellen von Malerei, Installation, Video und Fotografie. An der Kunstuniversität Linz ist sie für das Fotostudio „Visual Lab“ zuständig und bietet sowohl praktische als auch theoretische Lehrveranstaltungen an. Parallel dazu entwickelt sie ein PhD-Projekt, das die Aushandlung von Wahrheitsansprüchen in digitalen Bildern untersucht und deren Rolle in gegenwärtigen visuellen Diskursen kritisch reflektiert.