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TERMIN

Lange Nacht der Forschung 2026

24. April 2026, 17.00 bis 23.00 Uhr Kunstuniversität Linz, splace, Hauptplatz 6 & 8, 4020 Linz

Die Lange Nacht der Forschung (LNF) ist Österreichs größtes Event zu Wissenschaft, Forschung und Innovation und richtet sich an alle Altersgruppen. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre österreichweit statt, und das bereits seit 2005. Auch dieses Jahr ist die Kunstuniversität in Linz ein Teil der Veranstaltung und gibt Einblicke in ihre Forschung.

langenachtderforschung.at
Programm zum Download (PDF)

Co.Lab Rundgang

Die Co.Labs an der Kunstuniversität Linz sind temporäre, selbstorganisierte Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Hier wird “bottom-up” im Zwischenraum verschiedener wissenschaftlicher, künstlerischer und gestalterischer Felder an aktuellen Themen und Fragen gearbeitet. Derzeit sind 10 Co.Labs an der Kunstuniversität Linz an mehr als 12 beteiligten Instituten und Abteilungen aktiv.

Bei der langen Nacht der Forschung öffnen die Co.Labs ihre Türen: an neun verschiedenen Stationen öffnen Künstler*innen und Forscher*innen ihre Labors für die Öffentlichkeit. Die Vielfalt der Themen und Formate reicht von Virtual Reality, Radiokunst, akustischer Ökologie, KI und Performancekunst bis hin zur Entwicklung neuer Biomaterialien mit Pilzen und Bakterien, kritischer Gedenkkultur, Sprachkunst und sensorgestützten Designmethoden. Der Rundgang gibt Gelegenheit, bei Vorträgen, Präsentationen, Mitmachstationen, Gesprächen und Performances in die Arbeit der Co.Labs einzutauchen, die Beteiligten kennenzulernen und dabei künstlerische Forschung hautnah zu erleben.

Stationen:

↪︎ Co.Lab Mycelial Space 

Ort: Hauptplatz 8, Aula
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 16.00 Uhr
Vom Sporenabdruck zur Mykoremidiation. Pilz zwischen Theorie, Materialität und Praxis
Jutta Strohmaier, Sarah Kolb & Studierende: Fungi Farblabor
Margarethe Maierhofer-Lischka: mycelium sounds – Live-Sonifikation von Pilzen
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↪︎ Co.Lab Büro für nützliche Fiktionen

Ort: Hauptplatz 6, Aula & splace
Geöffnet: 16.30 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 16.30 Uhr
Wozu ein Büro für nützliche Fiktionen?
Gloria Meynen, Lisa Spalt & Studierende: Büro für nützliche Fiktionen – Lesestation & Interventionen (Aula Hauptplatz 6)
night tracks linz. Hörspielproduktion SWR 2024 (splace)
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© Emilia Lazer-Walker

↪︎ Co.Lab Perception & Mixed Reality

Ort: Hauptplatz 6, 3. OG, MR Lab
Rundgangstation um 17.00 Uhr
Immersives Industrial Design – Wie unterstützt immersive virtuelle Technologie den Designprozess”
Mario Zeppetzauer, Elke Bachlmair:  Vortrag & Demo “Interaktive und sensorgestützte Designtools und Methoden”
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© Grabner Smutny Zeiner
© Zeppetzauer

↪︎ Co.Lab Crafting Futures 

Ort: Hauptplatz 8, 1. OG, Raum 107
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 17.30 Uhr
Wie sieht die Zukunft des Handwerks aus? Was ist das Handwerk der Zukunft? Und welche Zukünfte wollen wir gemeinsam gestalten?
Irene Posch, Julia Moser, Valerie Moschner: Präsentation und Hands-on Demo “from tool to table”
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© Abteilung Technik und Design
© Monja Hirscher und Verena Dittenberger

↪︎ Co.Lab Biofabrication

Ort: Hauptplatz 6, splace
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 18.00 Uhr
Wie lassen sich Design und Wissenschaft verknüpfen, um innovative und nachhaltige biobasierte Materialien zu entwickeln?
Peter Holzinger, Ute Ploier: Präsentation und Hands-on Demo “Biomaterialien”
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© Peter Holzinger
© Peter Holzinger

↪︎ Co.Lab Akustische Ökologie

Ort: Hauptplatz 6, 1. UG
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 18.30 Uhr
“Bewusstseinsstrom (stream of consciousness)”
Peter Androsch, Matilde Baldessari: Audio-Video-Installation 
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↪︎ Co.Lab Erinnerungsarbeit · ästhetisch-politische Praxis

Ort: Hauptplatz 6, Aula EG
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 19.00 Uhr im HS A
Wildes Gedenken – Wie an unmarkierte Orte der Verbrechen des NS erinnern?
Thari Jungen, Merlin Großmann, Lisa Rastic: Wildes Gedenken. Nicht-institutionalisiertes Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus
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© Juliana Tasler

↪︎ Co.Lab BETA NOW - space for performative image

Ort: Hauptplatz 6, HS B
Geöffnet: 17.00 bis 23.00 Uhr; Rundgangstation um 19.30 Uhr
Was passiert, wenn eine Maschine einem Vortrag zuhört? KI als künstlerische Übersetzungsmaschine zwischen gesprochenem Wissen und Bild.
Tina Frank, Ozan Tezvaran, Theresa Haas: “splitting image – ein AI Graphic Recorder als Live-Performance”
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© Tina Frank, Ozan Tezvaran, Sonja Knecht, Theresa Haas

Weitere Programmpunkte zur Langen Nacht der Forschung:

Circular Biobased Mycomaterial

Ort: Hauptplatz 6, Aula
17.00 bis 23.00 Uhr
Jitka Effenberger: Ausstellung
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© Jitka Effenberger

Demonstrativbau Prunerstraße 5 - Klimaneutrale Transformation eines Raumprogramms und eines Bestandsgebäudes.

Ort: Hauptplatz 6, HS A
20.30 bis 21.00 Uhr
Die Architektur – Baukultur: Vortrag
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© die architektur

HALLO ERDE

Ort: Hauptplatz 8, HS E
17.00 bis 23.00 Uhr
Abteilung Kunst und Gestaltung: Ausstellung
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© Moritz Maschke

Humanstorks tangled tracks - Welche Social Fiction eines mehr als menschlichen Kollektiv ist durch den Einsatz von Satellitentelemetrie möglich?

Ort: Hauptplatz 6, HS A
18.30 bis 19.00 Uhr
Moritz Matschke: Vortag
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© Moritz Matschke

Interplayfull Environments Präsentation von aktuellen Ergebnissen aus der Entwicklungsarbeit im Feld Deepspace Applications - Einblick in die Entwicklungsprozesse

Ort: Hauptplatz 8, 3. OG, Studio 1
18.00 bis 20.00 Uhr
Abteilung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst: Präsentationen
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© Ariathney Coyne
© Teodor Dumitrache

Künstlerische Forschung von der Projektskizze zum PhD: Wie schafft Kunst Wissen?

Ort: Hauptplatz 6, HS A
Vanessa Graf: Vortrag
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© Vanessa Graf

PhD Research Collective or; how a collaborative publication created by a cohort of final-year PhD candidates with substantially diverse approaches functions as a site for negotiating epistemological plurality and materiality.

Ort: Hauptplatz 6, HS A
20.00 bis 20.30 Uhr
PhD Research Collective: Publikationspräsentation
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© Martin Hofer

Sind Gerüche politisch?

Ort: Hauptplatz 6, HS A
21.30 bis 22.00 Uhr
ERC-Projekt OLFAC: Vortrag
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© Freda Fiala

Verschwindende Gletscher virtuell erleben – erste Einblicke in das FWF-/PEEK-Projekt „Beyond Glaciation“

Ort: Hauptplatz 6, splace
17.00 bis 23.00 Uhr
Alexis Dworsky, Tina Frank, Simon Hochleitner, Nadja Reifer sowie Nyx Günther und Marwin Nehl: Präsentation
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© Alexis Dworsky

Warum leuchtet nachts der Mond?

Ort: Hauptlatz 8, 1. OG, Bibliothek
16.00 bis 17.30 Uhr
KuKi-Kiste und Kinderbibliothek: Bilderbuchlesung
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Die Universitätsbibliothek und die KuKi Kiste - Kinderbetreuung der Kunstuniversität Linz laden kleine Forscher_innen ab ca. 5 Jahren (in Begleitung) herzlich zur Bilderbuchlesung in die Kinderbibliothek der Kunstuni Linz ein. Es darf geschmökert und (vor)gelesen werden, außerdem gibt es eine Bastel- und Forschungsstation. Gemeinsam werden wir uns dann bei der Lesung fragen, warum der Mond nachts leuchtet.

Davor, danach oder dazwischen darf geschmökert werden und wir basteln wieder gemeinsam. Es gibt auch einen Platz zum Jausnen, bitte Verpflegung selbst mitbringen.

© Verena Henetmayer

“Old Ideas, New Tools: What We Learn by Reconstructing Tian Jinqin’s Electronic Music Instruments from the 1970s”

Ort: Hauptplatz 6, splace
17.00 bis 23.00 Uhr
Tangible Music Lab: Präsentation
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© Enrique Tomas

„Der Atem 17/19“ – auf der Suche nach einer gemeinsamen Sprache: Künstlerische Forschung zur Fragestellung, wie Choreografie, zeitgenössischer Tanz und Medienkunst zu einer künstlerischen Einheit verbunden werden können.

Ort: Hauptplatz 8, 3. OG, Studio 1
19.00 bis 19.30 Uhr
Jung In Lee: Performance
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© Jung In Lee

Welche Sprachen schaffen Wissen?

Ort: Hauptplatz 6, HS A
17.30 bis 18.00 Uhr
Silke Felber: Lecture Performance

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung findet der Pre-Launch von ephemer – Journal for Performance and Theater Research, der neuen mehrsprachigen Zeitschrift der Kunstuniversität Linz, statt. Anlässlich der ersten Ausgabe “On Theater Manifestos“ verlesen die Co-Herausgeber*innen Silke Felber und David Krych ein eigens verfasstes Manifest.

ephemer – Journal for Performance and Theater Research ist eine mehrsprachige Open-Access-Zeitschrift, die von Böhlau verlegt wird. Sie fördert den Austausch zwischen künstlerischer Forschung und theoretischer Reflexion im Feld der ephemeren Künste. Im Mai erscheint die erste Ausgabe “On Theater Manifestos“ mit Beiträgen von Lily Climenhaga, colectivo LASTESIS, Silke Felber, Jule Gorke, David Krych, Mũkonzi Mũsyoki, Milo Rau/NTGent, Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra, Rivolta della Dignità, Marcos Davi Silva Steuernagel, Noah Lena Vercauteren und Eyck Markus Wendt. Anlässlich dieses Ereignisses verlesen die Gründer*innen und Co-Herausgeber*innen Silke Felber und David Krych ein eigens verfasstes Manifest: mehrsprachig, multisensorisch und deklusiv.

ephemer.kunstuni-linz.at
vandenhoeck-ruprecht-verlage.com

© Antonia Karacsony Böhlau Verlag

Die Maßnahme – zur postsozialistischen Subjektivierung 

Ort: Hauptplatz 6, Aula
17.00 bis 23.00 Uhr
Elbe Trakal, Videoinstallation

Wie haben sich veränderte Arbeitsverhältnisse nach dem Fall der Mauer auf das Selbstverständnis von in der DDR sozialisierten Menschen verändert? 

Die schweren Veränderungen nach dem Fall der Mauer reichen tief in Persönlichkeitsstrukturen. Massenarbeitslosigkeit und kurzfristige, neue Berufswege haben fast jede Erwachsene der ehemaligen DDR betroffen, die in Ostdeutschland blieb. Diese traumatische Erfahrung reicht bis in nachfolgende Generationen und ihren Umgang mit Arbeit. In Reenactments und Dialogen nähert sich die Maßnahme diesen Erzählungen im Leben von drei Protagonistinnen. 

Die Maßnahme geht der Frage nach, wie sich das Selbstbild und das Selbstwissen von Arbeiter:innen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in der Transformationszeit nach 1989 verändert hat und welche Rolle dabei Arbeitskontexte spielten. Dabei wird Arbeit als subjektivierende und persönlichkeitsformende Dimension in beiden politischen und ökonomischen Systemen (realsozialistische Planwirtschaft und kapitalistisch-neoliberale Marktwirtschaft) verhandelt. Um das Selbstwissen von Arbeiter:innen untersuchen zu können, wurden Protagonist:innen gebeten Erinnerungen an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) als spezifische Form post-sozialistischer Subjektivierung durch Arbeit in Ostdeutschland zu verschriftlichen. Solche Erinnerungen an ABM sind die Grundlage um Artikulationen in Oral History Interviews, durch Dialog mit Darsteller:innen sowie durch einen filmischen partizipativen Reenactmentprozess zu befragen, zu interpretieren, über sie zu spekulieren und dadurch Machtverhältnisse in affektiven und psychodynamischen Dimensionen zu fassen. 

Regie: Elbe Trakal
Kamera: Nadja Krüger, Andres Villareal
Darstellende: Annika Haas, Monika Hinze, Lisa Hoffmann, Matthias Hohmann, Bettina Mette, Mathias Planitzer

www.trakal.net
@houseoftrakal


Zurück in die Zukunft? – Wie Museen Zeit in China ordnen 

Ort: Hauptplatz 6, HS A
16.30 bis 17.00 Uhr
Anna-Viktoria Eschenbach: Vortrag

Museen zeigen nicht nur Geschichte – sie formen unsere Vorstellung von Zeit. Am Beispiel des rasanten Museumsbooms in China zeige ich, wie zeitgenössische Museen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu ordnen. Was erzählt uns das über Politik, Macht und die Frage, wie eine Gesellschaft sich selbst in der Zeit verortet?

Museen wirken auf den ersten Blick wie Orte der Vergangenheit. Doch sie sind viel mehr: Sie organisieren Zeit. Sie entscheiden, welche Geschichten erzählt werden, wie Vergangenheit mit Gegenwart verbunden wird – und welche Zukunft denkbar erscheint.

Mein Vortrag untersucht den massiven Ausbau von zeitgenössischen Museen in China in den letzten 20 Jahren. Dabei geht es nicht nur um Architektur oder Politik, sondern um etwas Grundlegenderes: Wie wird Zeit kuratiert? Wie wird Geschichte so erzählt, dass sie nationale Identität und politische Ziele stützt?

Anhand konkreter Museen und Ausstellungen zeige ich, wie verschiedene Zeitmodelle – Tradition, Revolution, Fortschritt – gleichzeitig inszeniert werden. Museen werden so zu „Zeitmaschinen“, die Vergangenheit sichtbar machen und Zukunft vorwegnehmen. Der Vortrag bietet einen neuen Blick auf Museen: nicht als stille Speicher, sondern als aktive Orte, an denen gesellschaftliche Zeit verhandelt wird.


Verflechtungen, Wissen, Transformationen - Welche Dynamiken entstehen in prozessorientierten Designpraktiken

Ort: Hauptplatz 6, Hörsaal A
22.00 bis 22.30 Uhr
Monja Hirscher: Vortrag

Dieser Beitrag untersucht prozessorientierte Designpraktiken in Kollaborationen mit Materialien und handwerklichen Techniken. Im Zentrum stehen Entanglements durch materielle Interaktionen, aus denen relationale Erfahrungen, unterschiedliche Formen von Wissen und neue gestalterische Dynamiken jenseits von Lösungs- und Produktlogiken entstehen.

Dieser Vortrag aus einem laufenden PhD-Projekt untersucht die Potenziale von Designpraktiken, die prozessorientiert statt lösungs- oder produktorientiert angelegt sind. Im Fokus steht, inwiefern ein gemeinsames Erkunden in Kollaborationen mit nicht-menschlichen Akteuren wie Materialien und handwerklichen Techniken, physische und situative Entanglements sowie ein vertieftes Bewusstsein für die eigene Position der Designer*innen im Prozess entstehen können. Die Arbeit fragt, inwiefern sich durch körperlich-materielle, im Hier und Jetzt verankerte Prozesse sowie durch Beziehungen und materielle Entanglements mit Materialien und handwerklichen Techniken auch fürsorgende und regenerative Qualitäten entfalten können. Ebenso wird untersucht, wie solche Praktiken den Blick für größere Zusammenhänge wie gesellschaftliche und ökologische Verflechtungen sowie Vergangenheiten und Zukünfte schärfen können. Es entstehen dabei Beziehungen und Erfahrungen, unterschiedliche Wissensformen sowie kollaborativ entstehende Narrative, die eine verantwortungsbewusste Position im Gestalten stärken können. Gleichzeitig wird betrachtet, inwiefern die Verschiebung der Ziele einer Designpraxis zunächst Ambiguität und Orientierungslosigkeit erzeugt, die teilweise im Verlauf der Praxis in neue Formen von Orientierung überführt werden können. 

© Monja Hirscher

Wachau routes - Wie kann mit kunstbasierenden Methoden und transdisziplinärer -künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung einen Landstrich kritisch erforscht ein zeitgenössisches Verständnis von Landschaft entwickelt werden.

Ort:  (Hauptplatz 6, Aula/EG)
17.00 bis 23.00 Uhr
Hubert Lobnig: Vortrag/Ausstellung

Mit zeitgenössischen Methoden der bildenden Kunst und der Landschaftsarchitektur werden Eisenbahn, Straße und Rad- und Wanderwege jeweils für ein Jahr eingehend beforscht. Die Donau steht als konstanter Untersuchungsgegenstand in enger Wechselbeziehung zu diesen Verkehrswegen. Das vierte Jahr ist der Synthese aller Untersuchungen gewidmet. Ergebnisse werden in Ausstellungen und Konferenzen präsentiert und publiziert.

Vier Jahre beschäftigen sich Iris Andraschek und Hubert Lobnig (Kunstuniversität Linz) und Daniela Lehner und Roland Tusch (Universität für Bodenkultur Wien) in dem FWF- Forschungsprojekt Wachau Routes mit den Verkehrswegen durch die kulturell sehr aufgeladene und dicht bewirtschaftete Landschaft. Mit zeitgenössischen Methoden der bildenden Kunst und der Landschaftsarchitektur wurden in einem künstlerisch-wissenschaftlichen Prozess Eisenbahn (Wachau-Bahn), Straße (Wachau-Straße) und Rad-, Wander- und Wirtschaftswege jeweils für ein Jahr eingehend beforscht. Die Donau als Transport- und Freizeitstraße steht als konstanter Untersuchungsgegenstand in enger Wechselbeziehung zu diesen Verkehrswegen. Das vierte Jahr ist der Synthese aller Unter­suchungen gewidmet. Die Verschränkung kunstbasierter und landschaftsarchitektonischer Forschungsmetho­den bringt interdisziplinär - überraschende Beiträge hervor. 

Die Ergebnisse dieser künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung werden in Präsentationen, Ausstellungen und auf internationalen Konferenzen präsentiert und publiziert. 

www.wauchauroutes.at
instagram.com/wachau_routes

© Hubert Lobnig