12. Okt. 2026, 14.00 Uhr Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, DO 0417, 4020 Linz
Klara Charlotte Zeitz ist, im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Alternative Arbeitswelten, zu Gast bei Künstlerische Wissenspraktiken.
Klara Charlotte Zeitz aufgewachsen in Leipzig und Studium in Neapel, arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Literatur, künstlerischer Praxis und politischem Handeln für Gleichstellung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Zeitz versteht unter Kunst kein fertiges Objekt, sondern einen Raum, indem Menschen miteinander denken, sprechen und etwas verändern. In ihren Arbeiten verwebt sie Sprache und Bilder zu einer interdisziplinären, poetischen Stimme und schafft mit Installationen multisensorische Erfahrungen, die auf verschiedenen Ebenen berühren: poetisch, politisch, transnational, herkunftsunabhängig und alltäglich zugleich. Indem die Künstlerin und Autorin in ihren Arbeiten eine Vielzahl von Medien und Disziplinen miteinander in Beziehung setzt, erweitert sie die Möglichkeiten zwischen Literatur und Kunst. Als eine Verfechterin der interdisziplinären Zusammenarbeit platziert sie Kunst nicht nur in Institutionen, sondern auch im öffentlichen Raum, um den Dialog zu einem diversen Publikum zu schaffen. Aktuell arbeitet sie am ersten Gedenkort gegen Femizide in Leipzig und hat u.a. während der documenta fifteen in Kassel, im MOMus Thessaloniki und im MADRE Neapel ausgestellt.
Der Vortrag und Ausstellungsbesuch sind Teil des Seminars Vertiefung künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung - Kunst als gesellschaftlich engagierte Praxis von Franziska Schink, WiSe 2026/2027.