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PRESSEAUSSENDUNG

Kunstuni Linz & Co. laden zum Festival für Kunst, Hacktivismus und offene Kulturen

Pressemitteilung vom 4. Mai 2026

AMRO steht für „Art Meets Radical Openness“ und ist ein alle zwei Jahre stattfindendes „Festival für Kunst, Hacktivismus und offene Kulturen“, das seit 2008 von der Netzkulturinitiative servus.at in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz, konkret den Abteilungen Zeitbasierte Medien und Visuelle Kommunikation, organisiert wird. Es bringt lokale und internationale Künstler*innen, Aktivist*innen, Entwickler*innen, und Forscher*innen zusammen, die sich mit der Kultur des Teilens und Zusammenarbeit beschäftigen.

Unter dem Titel „Becoming Unreadable“ beschäftigt sich das AMRO-Festival 2026 kritisch mit den digitalen Bedingungen, unter denen wir leben und arbeiten. Es hinterfragt die Vorstellung, dass eine ständige Online-Omnipräsenz normal und wünschenswert sei, und verfolgt diese unkritischen Annahmen bis in den Bereich der Open-Source-Software zurück. Diese Vernetzung bildet die Grundlage der Mainstream-Digitalkulturen. Sie dient zugleich als Werkzeug für allgegenwärtige Überwachung sowie die ausbeuterische Aneignung von Werken und Daten durch Big Tech, was kritischen Widerstand erforderlich macht. Alternative Zugänge zu digitalen Technologien – nicht kommerzielle, ethische, nachhaltige und gemeinschaftsfördernde – werden im Rahmen des Festivalprogramms vorgestellt und untersucht.

Das Festival-Format AMRO26 kombiniert ein diskursives und künstlerisches Programm mit Keynotes, Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Workshops, Showcases, Ausstellungen und Performances. Die Veranstaltungen finden an mehreren Orten in Linz statt, das afo – architekturforum oberösterreich gilt als Hauptveranstaltungsort.

Am 12. Mai gibt es an der Kunstuniversität Linz das Pre-Opening um 18:30 Uhr im splace auf Hauptplatz 6. AMRO „Becoming Unreadable“ präsentiert dort u. a. einen Showcase, in dem die beteiligten Künstler*innen Strategien der Unsichtbarkeit und digitalen Selbstbestimmung erforschen. Diese Strategien dienen als kritische Antworten auf die durch KI-Systeme erzwungene Hyper-Sichtbarkeit sowie auf die zunehmende Verflechtung von Big Tech und konservativer Politik.

Ausstellende Künstler*innen sind Zelda Diedrich, Olivia Jaques, jiawen, Anna Kraher, Juli Laczko, Valerie Messini und Anna Watzinger.

Pre-Opening des Amro-Festivals an der Kunstuniversität Linz
Wann: Dienstag, 12. Mai um 18.30 Uhr
Wo: splace der Kunstuni Linz, Hauptplatz 6
Abschlussvorstellung „The Poetics of the Unreadable“ von Winnie Soon
Wann: 16. Mai um 18.00 Uhr

Festivaleröffnung im afo - architekturforum oberösterreich
Wann: 13. Mai, 19.00 Uhr
Wo: afo – architekturforum oberösterreich, Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz

Vollständiges Programm auf radical-openness.org