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Regina Dicketmüller-Pointinger

Studierendenservice Center / International Office
April 2026

Team IO UdK Berlin
Team IO KH Berlin-Weißensee

Erasmus+ Personalmobilität zu Fortbildungszwecken

Mobilität durchgeführt an folgender Universität / Institution | Mobility carried out at the following university / institution: UNIVERSITÄT DER KÜNSTE BERLIN / KUNSTHOCHSCHULE BERLIN-WEISSENSEE

Zeitraum | Duration of stay: 14. April bis 16. April 2026 

Abteilung an der Kunstuniversität | Department at the University of Arts Linz: Studierendenservice Center / International Office

Meine Erfahrungen / Mehrwert / Ergebnis der Mobilität | My experience / added value / outcome of the mobility:
Zum ersten Mal habe ich - an der Kunstuniversität für Personalmobilität zuständig – selbst ein Job-Shadowing absolviert und unsere langjährigen Partner, die UdK Berlin und die Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Rahmen des Erasmus+ Programmes besucht. Ein herzliches Willkommen und das Kennenlernen der Kolleg*innen der International Offices zu Beginn erleichterten mir den Start. Die ersten beiden Tage verbrachte ich an der UdK Berlin. 

Die Dimension der UdK ist beeindruckend: etwa 4.100 Studierende in 70 Studiengängen an 21 über die Stadt verteilte Standorte.
An der UdK gab es viel Konkretes zu besprechen. Die Sparmaßnahmen der Stadt Berlin treffen Angebote und Studienrichtungen spürbar – entsprechend groß war der Redebedarf.

Im International Office nahmen sich Regina Werner, Anne Strauß und Sandra Bayer großzügig Zeit und ich erhielt Informationen: zur allgemeinen Situation der Berliner Universitäten, zu den aktuellen Sparmaßnahmen, zur Rolle des International Office, zur Zusammenarbeit mit den Abteilungen, zu den Erasmus+ Mobilitätsprogrammen, zu Inklusion, zu Partnerschaften uvm. 

Am zweiten Tag lernte ich zwei Austauschkoordinatoren kennen und ich durfte das Medienhaus mit Roman Wilhelm (Leiter Typografie Werkstatt und Koordinator für Visuelle Kommunikation, Kunst und Medien) und das Gebäude für Gestaltung mit Axel Hagen (Leiter Steinwerkstatt) besichtigen und zahlreiche Werkstätten kennen lernen. Beide betreuen Incoming und Outgoing Austausch Studierende und wir unterhielten uns intensiv über diverse Abläufe und individuellen Zugänge der Betreuung an unseren Institutionen. 

Der dritte Tag war der – im ehemaligen Osten gelegenen - Kunsthochschule Berlin-Weißensee gewidmet. Diese wirkt mit ihren rund 800 Studierenden und einem zentralen Standort eher klein, jedoch mit starkem Campuscharakter - ein lebendiger Innenhof und sichtbar gelebte Nachhaltigkeit (inklusive blühender Wiese im Innenhof). Es war eine große Freude, Leoni Adams, die ich seit rund 15 Jahren nur per Email Konversation kenne, endlich persönlich kennen zu lernen. Sie zeigte mir den Campus und wir tauschten uns intensiv aus. In Weißensee betreut sie alle Vorgänge, leitet das Referat Studienangelegenheiten  - Immatrikulations und Prüfungsamt / International Office.

Es war in den Gesprächen deutlich wahrnehmbar, wie hart die Budgetsituation beide Partner trifft und wie pragmatisch die International Offices und die Werkstätten den Betrieb dennoch sichern. Hintergrund: Das Berliner Abgeordnetenhaus stellte im Dezember 2024 Mittel für bestehende Hochschulverträge zunächst nicht mehr bereit – ein von den Hochschulen als Novum und Vertrauensbruch bezeichnetes Signal.

Mehrwert und Ergebnisse  | Added value and results:
Die Netzwerktreffen mit den Kolleg*innen boten offene Gespräche festigten die internationale Zusammenarbeit – zwischen den Offices und den Institutionen.
Der direkte Kontakt hat mir vieles klarer gezeigt. Es verkürzt Wege und macht Kooperation und Zusammenarbeit konkret. Zudem signalisierten Lehrende und Kolleginnen der Verwaltung klares Interesse an einer Mobilität nach Linz.

Der Mehrwert ist auch in unserer Internationalisierungsstrategie 2025 definiert: 
Hochschulmobilität ist ein wesentliches Kernelement des ganzheitlichen Ansatzes von Internationalisierung. Grenzüberschreitende Mobilität dient dem Erwerb von internationalen und interkulturellen Kompetenzen, die die Entwicklung der Fähigkeit zu global vernetztem und innovativem Denken und Handeln fördern. Die Kunstuniversität profitiert von den internationalen Erfahrungen und Kontakten ihrer Mitarbeiter*innen und Student*innen. Sie fördert die internationale Erfahrung in der Karriereplanung und unterstützt sie auch dabei, internationale Kontakte mit Partner*innen auf- und auszubauen. 

Message an Kolleg*innen | Message to the colleagues:
Mir ist bewusst - Dienstreisen und ein Erasmus+ Job-Shadowing wirken manchmal wie eine Hürde, besonders wenn man nicht damit vertraut ist. Zudem, wenn man in den Arbeitsalltag bei nicht bekannten Kolleg*innen an einer anderen Universität eintaucht.

Meine Einladung – besonders an die Kolleg*innen in der Administration: Probiert ein Erasmus+-Job-Shadowing. Man sieht Abläufe im direkten Vergleich und der persönliche Austausch lässt einen erkennen, dass es Themen gibt, welche uns über Institutions-Grenzen hinweg verbinden.

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