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VORTRAG

Politics of Cohabitability: Ecological Grand Narratives with More-than-Human Worlds

17. März 2026, 18.00 Uhr Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, Expostmusik

Vortrag von Iwona Janicka, im Rahmen der Reihe relatifs, der Abteilungen Kunstgeschichte/Kunsttheorie und Kulturwissenschaft.

Small-scale narratives, whether scientific, literary or artistic, are the vehicle for much, if not most, of our contemporary philosophical reflection on climate change. Such stories are essential in allowing us to think through, and within, our circumstances. Yet they often struggle to articulate, let alone to answer, the bigger questions at stake: how to redraw our ontological maps to make the world more habitable for humans and nonhumans alike? How to enact collective political action to create a life-affirming future on our planet? This talk makes two, somewhat provocative, claims. Firstly, that the reclamation of grand narratives is vital to produce viable ecological futures, despite metanarratives’ bad reputation. Secondly, that such reclamation has already begun to take place, albeit tacitly, within ecofeminism. This talk sketches the key concepts and parameters of the ecological grand narratives emerging in contemporary ecofeminist thought. So doing, it demonstrates how ecofeminists allow us to rethink our position of being human on the planet and conceive of a more-than-human cohabitability on the grandest—and most effective—scale.

Iwona Janicka works and teaches at the Center for Environmental and Technology Ethics in Prague and the Institute of Philosophy of the Czech Academy of Sciences.


Bekanntermaßen heißt »relatif à« so viel wie »bezüglich«, aber auch »einschlägig«; »être relatif / relative à qn/qc« bedeutet »sich auf jemanden beziehen«. Das »pronom relatif«, das Relativpronomen, ist das »bezügliche Fürwort«, das Wort also, welches im Relativsatz ein Substantiv des übergeordneten Satzes ersetzt. Damit ist das Relativpronomen ein Stellvertreter, der aber ohne den von ihm bezeichneten Referenten nicht existiert.

Im Kunstwort »relatifs« klingen Verhältnisse und Beziehungen an, aber auch Verwandte und Relais. Die Veranstaltungsreihe versteht sich so: als eine Schaltstelle zwischen verschiedenen kunst-, kultur- und medienwissenschaftlichen Ansätzen, als Vernetzungsstruktur zwischen Forschungen, die auf den ersten Blick disparat wirken, wie eine Familienfeier, anlässlich derer auf den Tisch kommt, was gerade unter den Nägeln brennt.

Internationale Wissenschaftler*innen sind eingeladen, über ihre aktuelle Forschung, ihr Vorgehen und offene Fragen zu sprechen. Wir wollen keine Themen setzen, sondern Forscher*innen mit ihren Passionen und Problemen dazu einladen, im Entstehen begriffene Arbeiten zu präsentieren. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der Gewagtes diskutiert wird und sich neue Ideen entfalten können.

TERMINE 2026

10. März 2026, 18.00 Uhr
Kepler Salon, Rathausgasse 5, 4020 Linz
Hanna Engelmeier: Das ist (keine) Wissenschaft

17. März 2026, 18.00 Uhr
Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, Expostmusik
Iwona Janicka: Politics of Cohabitability. Ecological Grand Narratives with More-than-Human Worlds 

21. April 2026, 18.00 Uhr
Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, Expostmusik
Juan A. Suárez: Queer Memory in Matthias Müller’s Films

12. Mai 2026, 18.00 Uhr
Kepler Salon, Rathausgasse 5, 4020 Linz
Judith Rauscher: Eingeschlechtliche Gesellschaften und Gewalt in Spekulativer Literatur

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