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TALK

Werkstattgespräche mit Filmpionierinnen – # 11 Birgit Hutter

11. Juni 2026, 18.00 Uhr
 Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, 4 OG, Zeitbasiertes Wohnzimmer

Die Zeitbasierten Medien laden zum Gespräch mit Birgit Hutter.

Filmpionierinnen aller Sparten, die den österreichischen Film geprägt haben, aber mangels einer Kanonisierung neu entdeckt werden müssen, sprechen in dieser Reihe über ihr Leben und Werk. Gesprächspartner*innen sind Filmschaffende späterer Generationen.

Birgit Hutter; Foto © Xaver Schwarzenberger

Birgit Hutter studierte Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien und an der Art Students League in New York. Nach ihrem Diplomabschluss in der Klasse für Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der bildenden Künste Wien hängte sie noch ein Studium der Theaterwissenschaft an. Seit den 1970er Jahren arbeitet Birgit Hutter international als Kostümbildnerin und Ausstatterin für Kino und Fernsehen sowie fürs Theater, u.a. in Wien, Hamburg und Berlin. Zu den Filmregisseuren, mit denen sie zusammenarbeitete, zählen John Malkovich, Uli Edel, Urs Egger, Michael Verhoeven, Raúl Ruiz, Roger Spottiswoode, Xaver Schwarzenberger, Luc Bondy, Peter Patzak, Oliver Hirschbiegel und Axel Corti. Birgit Hutter ist Gründungsmitglied des Verbands Österreichischer Filmausstatter*innen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1988 den Deutschen Filmpreis für Das weite Land (1987, Luc Bondy). 2015 war sie für Houdini(2014, Uli Edel) für den Preis der US-amerikanischen Costume Designers Guild nominiert und 2017 erhielt sie als erste Kostümbildnerin die Platin-Romy für ihr Lebenswerk. (Andrea Pollach)

Nach der Vorführung des Films Lamorte (1996, Xaver Schwarzenbert) sprechen Anna Zeitlhuber, die selbst seit 2019 als Kostümbildnerin für Film und Fernsehen arbeitet und Kuratorin und Journalistin Julia Pühringer mit Birgit Hutter.

Idee zur Reihe: Julia Pühringer. Konzept und Umsetzung: Wilbirg Brainin-Donnenberg und Julia Pühringer

FC GLORIA Feminismus Vernetzung Film
Österreichisches Filmmuseum

Gefördert vom BMKÖS und der VDFS.
Vorführung Lamorte mit freundlicher Genehmigung des ORF

Lamorte, Xaver Schwarzenberger, 1996

Lamorte
R: Xaver Schwarzenberger, D: Ulli Schwarzenberger, Koproduktion ORF/BR 

Hauptdarsteller:innen: Nicole Heesters (Iris), Gertraud Jesserer (Fritzi), Dolores Schmidinger (Briggi), Bibiana Zeller (Elli), Christiane Hörbiger (Mona), Else Ludwig (Bambi), Elfriede Irral (Ali), Ulli Philipp (Gabi), Senta Berger (Susa), Paola Loew (Heidi)

12 Schulfreundinnen treffen sich 30 Jahre nach der Matura wieder – Iris, eine von ihnen, hat alle wieder zusammengetrommelt, noch wissen die ehemaligen Schulkolleginnen nicht, warum. Verhandelt werden nicht weniger als die Vorstellungen vom Leben, die die Freundinnen als junge Frauen hatten. Was war möglich, was hatte welchen Preis? Wie weit reicht sie, die Selbstbestimmung? Besetzt mit einem deutschsprachigen All-Stars-Ensemble u.a. mit Gertraud Jesserer, Senta Berger, Christiane Hörbiger, Dolores Schmidinger, Bibiana Zeller und Nicole Heesters verfilmte Xaver Schwarzenberger das packende Drehbuch mit gewitzten, aus dem Leben gegriffenen Dialogen von Ulrike Schwarzenberger.

90 Min.

zeitbasiertemedien.wordpress.com/werkstattgesprache-mit-filmpionierinnen-11-birgit-hutter