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EXHIBITION

Echo sagt Bodensatz

8. bis 13. September 2026 Unterführung Neues Rathaus - Ars Electronica Center, Linz

Künstlerische Intervention zum LIT Projekt „Tech-Bro-Topia“ der Johannes Kepler Universität im Rahmen der Ars Electronica 2026 

Skulpturale Performance von  bankleer (Karin Kasböck I Christoph Maria Leitner), Leitungsteam von Plastik und Environment.

Die bebaute Umwelt ist ein Verweis auf das Gedächtnis einer Stadt. Sie soll eine geordnete idealisierte Erzählung, ein bestimmtes Gesellschaftsbild vermitteln. Darunter, im gebauten Halbdunkel, dort wo sich geordnete Erzählungen auflösen und verdrängte wie kollektive Sinnstrukturen weiterexistieren, ist die Welt immer noch voll von Gewalt. 

Fragmente unseres kollektiven Gedächtnisses werden gedreht, gewendet und umgedeutet, bis sich antidemokratische und menschenfeindliche Erzählungen durchsetzen. Verschwörungstheorien, Ressentiments und Angst  gewinnen durch algorithmische Geister an Macht, um unmittelbar, global und endlos vernetzt, den öffentlichen Diskursraum besetzen. 

Die Architekt*innen dieser Systeme – die Silizium-Prophet*innen der Disruption, Beschleuniger*innen, die sich selbst in der Sprache von Fortschritt und Engagement getauft haben und ihre Systeme auf Klicks, Likes, Shares und Verweildauer optimieren – haben erkannt, dass sich Hass hervorragend skalieren lässt.

Welt, die von schamlosen Demagog*innen und Nazis bewohnt wird  - Wir kommen!

Performerin: Polina Khadzhynova und Charlie Sondermann
Sound: Patric Catani
Gesprochener Text: Fabian Busch
Tonbüsten und -köpfe: Schüler*innen der Keramikschule Landshut

www.jku.at/ars-electronica-2026/tech-bro-topa/Echo sagt Bodensatz

Plakat zu "Echo sagt Bodensatz" von bankleer

Echo sagt Bodensatz © bankleer: Karin Kasböck und Christoph Maria Leitner