Zwischen den beiden Türen entsteht ein Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart. Der Körper bewegt sich frei an einem Ort, an dem Freiheit einst stark eingeschränkt wurde. Die erhöhte und fast spielerisch wirkende Position der Person steht im Kontrast zur Geschichte des Raumes, der von Kontrolle und Überwachung geprägt war.
Die dargestellte Person bin ich selbst. Es geht nicht um eine historische Nachstellung, sondern um einen gegenwärtigen Körper in einem historischen Raum.
Mit der Arbeit wird deutlich, wie sich Kontrolle und Unterdrückung des weiblichen Körpers bis heute fortsetzen.
Yva Rivelles *2008, Wien (AT), studiert seit 2025 Künstlerische Fotografie an der Kunstuniversität Linz.