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BestOFF Sommerfrische 2025

Skulpturhauptstadt Gmunden am Traunsee

28. Juni bis 20. Juli 2025 
Kunst- und Kulturraum STADTWERKE, Gaswerkgasse 4, Gmunden

Eröffnet wurde die Ausstellung BestOFF Sommerfrische am Traunsee mit Skulpturen, Schaumstoff und Neptungras.

Zum fünften Mal wurde Gmunden, im Rahmen der BestOFF Sommerfrische, einem gemeinsamen Projekt der Kunstuni Linz und der Salzkammergut Festwochen, zur Bühne für junge, zeitgenössische Kunst.
Das Ausstellungsprojekt brachte neue Impulse in die Stadt am Traunsee – mitten in leerstehende Geschäftslokale in der Gmundner Innenstadt und ins neue Kulturareal „STADTWERKE“ beim alten Gaswerk.
Gezeigt wurden 17 pannende Positionen von Studierenden der Kunstuni Linz – ausgewählt aus über 50 Einreichungen – zeigten, wie vielfältig, mutig und relevant junge Kunst heute ist.

Kuratiert von Simone Barlian (Kunstuni Linz) und Marlene Poeckh (Galerie 422)

Ankündigung/bestoffsommerfrische_2025

Veranstaltungsrückblick / Fotogalerie
 

EINIGE DER GezeigtEn Arbeiten:


Posidonia || Ruth Größwang

Für ihre Installation „Posidonia“ verwendet Ruth Größwang angeschwemmte Blätter der bedrohten Seegrasart „Posidonia oceanica“, die Spuren von Zeit, Licht und Bewegung sichtbar machen. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Filmstreifen wurden sie perforiert und als natürliche Bildträger zu einem Video weiterverarbeitet.

© Ruth Größwang

WET METAMORPHOSES || Sophie Morelli

Das Projekt „WET METAMORPHOSES“ von Sophie Morelli, bei dem Stimmungen entlang der Donau und der Kanäle von Venedig eingefangen wurden, lädt zur Reflexion über unsere emotionale Verbindung zum Wasser ein und wirbt für eine tiefere, verantwortungsvollere Beziehungen zu unseren Ökosystemen.

© Sophie Morelli

Das Land hat Sorgen || Lukas Meixner

Die Publikation „Das Land hat Sorgen“ von Lukas Meixner untersucht anhand eines TVArchivbeitrags von 2003 die öffentliche Reaktion auf ein Kunstwerk der Gruppe Gelatin und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Kunst, Politik, Medien und Gesellschaft. Im Zentrum stehen Fragen nach Macht, Repräsentation und den Mechanismen öffentlicher Empörung, wenn Kunst etablierte Erwartungen herausfordert.

© Lukas Meixner

Expectations of the Self || Caroline Lerbro

„Expectations of the Self“ von Caroline Lerbro, eine Arbeit u. a. aus Schaumstoff, Hühnerdraht und Wandputz, wirft Fragen rund um die Erwartungen an sich selbst auf. 

© Caroline Lerbro

Faces || Mohammadreza Shirvan 

„Faces“ von Mohammadreza Shirvan ist eine Videoinstallation, die die komplexen Verwicklungen von Essen, Kultur und Politik erforscht.

© Mohammadreza Shirvan

To Handle || Aleksandar Murkovic

Das Projekt „To Handle” von Aleksandar Murkovic beschäftigt sich mit schweren Lasten der Vergangenheit und der kritischen Hinterfragung problematischer historischer Symbole im öffentlichen Raum. Lebensgroße Rucksäcke stehen symbolisch für frühere Fehler und mitgeschleppte alte Muster. Die Objekte des Künstlers thematisieren Ambivalenz zwischen Ausdruck und Zurückhaltung. Zwei abstrakte Formen stehen sich gegenüber, als eine stille Form der Kommunikation – als minimalistische Gebrauchsgegenstände & Provokation.

© Aleksandar Murkovic

End of my Responsibility || Marc Müller

Die Skulputur „End of my Responsibility“ von Marc Müller repräsentiert ein leeres bzw. ausgedientes Werkzeug des täglichen Bedarfs. Das hautfarbene Objekt wirkt wie ein Hybrid und wirft die Frage auf: „Wo sind wir in der Entwicklung?“ 

© Marc Müller

Spurensicherung || Fiona Buttazzoni

Die Arbeitsserie „Spurensicherung“ von Fiona Buttazzoni basiert auf Objekten des urbanen Raumes, die Verfallsspuren, Arbeitsspuren, oder Vandalismusspuren aufweisen. Spurensicherung ist eine Momentaufnahme, ein Festhalten eines Zustandes, bei dem der ästhetische und kompositorische Wert des Alltäglichen betont wird. 

© Fiona Buttazzoni

o.T. || Olga Shcheblykina

Olga Shcheblykina vereinigt in ihren Arbeiten Elemente der Malerei und Skulptur – Form und Bedeutung bleiben damit in ständigem Wandel. 

Credits: Atelierhaus Salzamt

Ruth Größwang, Fiona Buttazzoni, Aleksandar Murkovic, Aurelia Semperboni (ausgeführt und in Kollaboration mit Magdalena Berger, Daniela Gutmann, Lisa Reiter), Olga Shcheblykina, Caroline Lerbro, Laura Walter, Lena Kralicek, Deborah Hazler, Helena Sekot, Nora Mühlögger, Mohammas Reza Hosseinian, Lisa Puchner, Sophie Morelli, Magdalena Maller, Lukas Meixner, Marc Müller und Ryan, Arthur Florey

Ausstellung, 2025
aus allen 4 Instituten: Bildende Kunst, Kunst und Bildung, Medien sowie Raum und Design
 

Plakat zur "BestOFF Sommerfrische 2025"